Wissenschaftlicher Austausch in beide Richtungen

Delegation von Expertinnen und Experten aus Biotechnologie und Life Sciences, Fotocredit: @Christin Koh
Delegation von Expertinnen und Experten aus Biotechnologie und Life Sciences
Fotocredit: @Christin Koh

Getzersdorf/NÖ, 9. April 2018 - Eine Delegation von Expertinnen und Experten aus Biotechnologie und Life Sciences besuchten Ende Februar Singapur, um Anknüpfungspunkte mit der sich hier bildenden Startup-Landschaft zu bilden.

Nach 2014 ermöglicht die ERBER Group bereits zum zweiten Mal eine österreichische Delegation nach Singapur. Die Mitglieder der Delegation wurden von staatsnahen Förderstellen und außeruniversitären Forschungsinstituten empfangen.

Ein wissenschaftlicher Austausch in beide Richtungen wurde ermöglicht. Die österreichische Delegation bekam einen Einblick in die Biotech-Szene von Singapur und erhielt am zweiten Tag der Reise die Gelegenheit, im Rahmen eines kleinen Symposiums ihre Forschungskompetenzen vorzustellen. Prof. Dr. Georg Gübitz, vom BOKU-Department IFA-Tulln, Prof. Dr. Rudolf Krska, ebenfalls vom IFA-Tulln, sowie Dr. Angela Sessitsch, Leiterin der Bioresources Unit am Austrian Institute of Technology (AIT) gaben Einblick in ihre aktuellen Forschungsprojekte. Prof. Dr. Andrea Barta, stellvertretende Vorsitzende der Christian-Doppler Gesellschaft, stellte das Fördermodell der Gesellschaft vor.

Die ERBER Group, deren Kernunternehmen BIOMIN sich auf Futtermitteladditive spezialisiert, findet in Ostasien mit seiner wachsenden Mittelschicht einen boomenden Markt vor und steuert seine Geschäfte in dieser Region von Singapur aus. Firmengründer, Mehrheitseigentümer und Singapur-Wirtschaftsbotschafter Erich Erber hat seit Jahren seinen Lebensmittelpunkt in den Stadtstaat verlegt und Verbindungen in die sich hier bildende Start-up Landschaft geknüpft.

„Verglichen zu dem Besuch vor vier Jahren hat sich in Singapur vieles weiterentwickelt. Von staatlicher Seite wird sehr viel Geld in den Bereich Forschung investiert und dies erfolgt durchaus in einer „top down"-Vorgangsweise,“ so Erich Erber. „Das Trendwort, das mir im Gedächtnis geblieben ist, heißt: ‚Translation‘! Die Überführung von Forschungsergebnissen und daraus resultierender IP in Geschäftsmodelle. Hier befindet sich Singapur noch am Anfang, was auch die Einführung des LaunchPads als Start-up-Hilfe belegt. Doch wie ich dieses Land kenne, wird sehr bald eine enorme Weiterentwicklung stattfinden. Dies hat Singapur in der Vergangenheit schon immer bewiesen, und ich sehe keinen Grund, dass das in Zukunft anders sein wird. Daher unterstütze ich einen weiterführenden Dialog mit den Entwicklungen zwischen der Österreich- und Singapur-Biotech-Szene!“, erläutert Erich Erber weiter.

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